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AB175

Anti-GABA-Antikörper

serum, Chemicon®

Synonym(e):

Anti-GABA-Rezeptor-Antikörper, GABA-Rezeptor-Antikörper

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Über diesen Artikel

UNSPSC Code:
12352203
NACRES:
NA.41
eCl@ss:
32160702
Clone:
polyclonal
Species reactivity:
rat
Application:
ELISA, IHC
Citations:
64

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biological source

guinea pig

Quality Level

antibody form

serum

antibody product type

primary antibodies

clone

polyclonal

species reactivity

rat

species reactivity (predicted by homology)

all

manufacturer/tradename

Chemicon®

technique(s)

ELISA: suitable, immunohistochemistry: suitable (paraffin)

shipped in

dry ice

target post-translational modification

unmodified

Gene Information

rat ... Gabra1(29705)

General description

GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter im zentralen Nervensystem, der die Entstehung des Aktionspotentials im Neuron inhibiert. Er ist beteiligt an der Pathogenese von bestimmten neurologischen und psychiatrischen Störungen. GABA wird in einer von Glutamat-Decarboxylase katalysierten Reaktion aus Glutaminsäure produziert. In dieser Reaktion dient Pyridoxal-Phosphat also Co-Faktor. GABA interagiert mit den GABAA- und GABAB-Rezeptoren, die im Nervensystem und in verschiedenen Zelltypen weit verbreitet sind. Sie unterscheiden sich in ihren pharmakologischen, elektrophysiologischen und biochemischen Eigenschaften. Der GABAA-Rezeptorkomplex vermittelt eine Steigerung der Membranleitfähigkeit mit einem Gleichgewichtspotential nahe des Ruheniveaus von − 70 mV. Diese Erhöhung der Leitfähigkeit wird oft begleitet von einer Hyperpolarisation der Membran, was später die Wahrscheinlichkeit der Initiierung eines Aktionspotenzials verringert. Die Verringerung des Membranwiderstands wird durch die GABA-abhängige Auslösung des Einströmens von Cl−-Ionen erzielt. GABAB-Rezeptoren sind indirekt an K+ Kanäle gekoppelt. Wenn aktiviert, verringern die GABAB-Rezeptoren die Leitfähigkeit von Calcium-Ionen und hemmen die cAMP-Produktion über intrazelluläre, von G-Proteinen vermittelte Mechanismen. GABAB-Rezeptoren vermitteln bekanntermaßen die postsynaptische wie auch die präsynaptische Hemmung.

Immunogen

BSA-konjugiertes GABA-Glutaraldehyd

Application

Dieser Anti-GABA-Antikörper ist zur Verwendung in der Immunhistochemie (Paraffin) und in Enzym-Immunassays (ELISA) für den Nachweis von GABA validiert.
Forschungskategorie
Neurowissenschaft
Forschungsunterkategorie
Neurotransmitter & Rezeptoren
Immunhistochemische Analyse: Mit einer Verdünnung von 1:500 einer repräsentativen Charge wurde GABA in Rattenhirngewebe nachgewiesen.

ELISA-Analyse: Mit einer repräsentativen Charge eines unabhängigen Labors wurde GABA in einem kompetitiven ELISA-Test nachgewiesen.

Immunhistochemisches Protokoll:

Mit 4 % Paraformaldehyd und 0–0,5 % Glutaraldehyd fixierte Gewebe erzielen gute Ergebnisse. Glutaraldehyd ist für die Reaktivität des Antikörpers erforderlich.

1) Das Gewebe wird mit 4 % Paraformaldehyd, 0–0,5 % Glutaraldehyd und 0,5 % Kaliumdichromat in 0,1 M Phosphatpuffer bei einem pH-Wert von 6,5 fixiert.

2) Das Gewebe wird über Nacht nachfixiert, mit dem Vibratom in 50 mm geschnitten und in 0,05 M Tris-Puffer mit pH 6,5 drei Stunden lang inkubiert.

3) Die Schnitte werden 18–24 Stunden in AB175, verdünnt in PBS mit 0,1 % Natriumazid, 0,2 % Triton X-100 und 1 % normalem Ziegenserum, inkubiert.

4) Ein Fluorescein-konjugierter Antikörper oder ABC-System kann als sekundäres Reagenz verwendet werden.

Hinweis: Ohne Colchicin-Vorbehandlung sind intensiv gefärbte Zellkörper in der Groß- und Kleinhirnrinde, in den Colliculi superiores und in einigen Raphe-Kernen des Hirnstamms sichtbar. Mit Colchicin-Vorbehandlung ist eine zusätzliche Färbung von Zellkörpern im Nucleus interpeduncularis und in den Kerngebieten der Medulla oblongata vorhanden.

Biochem/physiol Actions

Erkennt GABA. Die Färbung wurde blockiert durch Vorabsorbtion mit 100 μM GABA konjugiert an Glutaraldehyd. 500 μM von ähnlichen Konjugationen mit Glutaminsäure, Glutamat und Taurin konnten die Färbung nicht blockieren.
GABA ist ein Neurotransmitter, der in allen Spezies synthetisiert wird; daher wird eine Reaktion auf alle Spezies erwartet.

Physical form

Depletiertes Serum
Polyklonales, BSA-depletiertes Antiserum vom Meerschweinchen mit 0,05 % Natriumazid.

Preparation Note

Bei -20 °C ab Empfangsdatum 1 Jahr haltbar.
Handhabungsempfehlungen: Das Fläschchen nach Empfang und vor dem Abnehmen der Kappe zentrifugieren und die Lösung vorsichtig mischen. In Mikrozentrifugenröhrchen aliquotieren und bei -20 °C aufbewahren. Wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen sind zu vermeiden, da sie das IgG beschädigen und die Produktleistung beeinträchtigen können.

Analysis Note

Kontrolle
Rattenhirngewebe
Mittels Immunhistochemie in Rattenhirngewebe beurteilt.

Immunhistochemische Analyse: Mit einer Verdünnung von 1:500 dieses Antikörpers wurde GABA in Rattenhirngewebe nachgewiesen.

Other Notes

Konzentration: Variabel

Legal Information

CHEMICON is a registered trademark of Merck KGaA, Darmstadt, Germany

Disclaimer

Sofern in unserem Katalog oder anderen Begleitdokumenten unserer Produkte nicht anders angegeben, sind unsere Produkte nur für Forschungszwecke vorgesehen und nicht für andere Zwecke zu verwenden, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf unautorisierte kommerzielle Verwendung, zur In-vitro-Diagnostik, für Ex-vivo- oder In-vivo-Therapiezwecke oder jegliche Art der Einnahme oder Anwendung bei Menschen oder Tieren.

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antibody form

serum

antibody form

affinity isolated antibody

antibody form

ascites fluid

antibody form

serum

Quality Level

100

Quality Level

100

Quality Level

200

Quality Level

100

biological source

guinea pig

biological source

rabbit

biological source

mouse

biological source

rabbit

technique(s)

ELISA: suitable, immunohistochemistry: suitable (paraffin)

technique(s)

ELISA: suitable, immunohistochemistry: suitable (paraffin)

technique(s)

dot blot: suitable, immunofluorescence: suitable, immunohistochemistry: 1:100-1:200 (Using heat-retrieved formalin-fixed, paraffin-embedded human brain and/or cerebellum sections.), indirect ELISA: suitable

technique(s)

-

species reactivity

rat

species reactivity

rat

species reactivity

wide range

species reactivity

rat

clone

polyclonal

clone

polyclonal

clone

GB-69, monoclonal

clone

polyclonal


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The Journal of Neuroscience null



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